Gammertingen gewinnt das „Finale dahoim“

Gammertingen Im Jahr seines 150-jährigen Vereinsjubiläums hat sich der TSV Gammertingen den Turniersieg gegen den TSV Harthausen/Scher gesichert. Im Finale schlug Gammertingen den Kontrahenten mit x:x. Doch bis ins Finale war es für die Elf um Trainer Winter ein steiniger Weg. In den Gruppenspielen gab es ein Unentschieden gegen den TSV Rulfingen und einen 2:0-Erfolg gegen den TSV Benzingen, da auch Rulfingen seinerseits Benzingen mit 2:0 schlug (die SZ berichtete) gab es am Sonntag, vor den Finalspielen ein Elfmeterschießen Gammertingens gegen Rulfingen um den Finaleinzug. Der TSV Gammertingen setzte sich mit 5:4 durch und erhielt damit das Ticket fürs Finale gegen den TSV Harthausen/Scher, das vom ehemaligen Trainer Heinrich David trainiert wird.

Der Sonntag begann also mit einem Krimi und mit der Entscheidung im Kampf um den Finaleinzug. Danach standen sich im Spiel um Platz fünf der TSV Benzingen und der SV Bingen/Hitzkofen gegenüber. In der ersten Halbzeit stellte der zukünftige A-Ligist des Bezirks Zollern mit einem 3:0-Vorsprung die Weichen auf einen ungefährdeten 3:1-Sieg. Die Begegnung um Platz drei brachte die Liga-Konkurrenten TSV Rulfingen und der SG Hettingen/Inn. zusammen. Ein 2:0-Vorsprung bis zur 28. Spielminute der Rulfinger sollte am Ende nicht für einen Sieg reichen. Hettingen/Inn. erzielte bis zum Schluss zwei Tore, so dass ein Strafstoßschießen die Entscheidung um Platz drei bringen musste. Rulfingen hatte am Ende die besseren Nerven und gewann mit 5:3.

Das Finale um den Steinhart-Wanderpokalgestiftet war zunächst eine taktische Angelegenheit. Keine der beiden Mannschaften ging ein Risiko. Dies änderte sich ab der 25. Minute, als Harthausens Kapitän und Torjäger Andreas Dockhorn mit seinem fünften Turniertreffer das 1:0 erzielte. Die Hausherren blieben in der zweiten Halbzeit zwar dran, aber der Zollern-Bezirksligist Harthausen/Scher ließ wenig bis gar nichts zu. So ging es auch in die Schlussphase, in der die David-Elf durch Konter die Chance hatte, den Sack zuzumachen. Dies gelang nicht und so startete der TSV Gammertingen in der 59. Minute seinen letzten Angriff über die rechte Seite – eingeleitet von Jester Haldenwang. Er setzte sich durch, seine Flanke fand in Marco Burkhardt einen Abnehmer und so hieß es 1:1. Die nachgeschobene Verlängerung von insgesamt zehn Minuten brachte auch keinen Sieger, so dass – wie in den vergangenen beiden Jahren – ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Gammertingen war die glücklichere Elf und setzte sich am Ende mit 4:2 durch und erhielt aus den Händen von Gammertingens Bürgermeister Holger Jerg den Wanderpokal.

Platzierungen: 1. TSV Gammertingen, 2. TSV Harthausen/Scher, 3. TSV Rulfingen, 4. SG Hettingen/Inn., 5. TSV Benzingen, 6. SV Bingen/Hitzkofen. Den Titel des Torjägers holte sich Harthausens Andreas Dockhorn mit fünf Toren. Auch er erhielt einen Pokal.

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