Spfr. Hundersingen – SG Hettingen/Inn. 3:4 (1:2)

Bei schönstem Fußballwetter sahen die mitgereisten Zuschauer einen spannenden Saisonauftakt auf hohem Niveau. Die Gastgeber, die in dieser Saison durch starke A-Jugendspieler aus der eigenen Jugend verstärkt wurden, drückten von Beginn an voll aufs Tempo. Die Scherer-Elf investierte viel, verpasste aber die Torchancen zu nutzen. Ganz anders der Titelfavorit – der in der 20. min – durch ein schönes Kopfballtor von Florian Flöß in Führung ging. Marco Lieb flankte den Eckball auf den langen Pfosten und Flöß stieg höher als der Rest. Nur zwei Minuten später erhöhte Neuzugang Raphael Keinath, nach einem Pass von Simon Ott, auf 2:0. Durch die glückliche Führung hielt die SG nicht mehr mit gleicher Konsequenz dagegen und so kamen die Hundersinger durch ein Anschlusstor von Xaver Koch kurz vor der Pause wieder zurück ins Spiel.
Nach dem Wechsel verlor die Abwehr der SG den Faden und so drehte Koch mit einem Doppelschlag das Spiel. Die Hundersinger setzten sich jedesmal über außen schön durch und bedienten den mitgelaufenen Koch der den Ball nur noch einschieben musste. Die Begegnung lebte in dieser Phase von einer Spannung. „Meine Mannschaft wollte nach der Führung einfach zu viel. Ich kann ihr auch keinen Vorwurf machen. Nach einem 0:2 drei Tore zu schießen und dies nicht gerade gegen Laufkundschaft, sondern gegen den Titelfavoriten Nummer eins – das acht einen auch unvorsichtig im Deckungsverhalten. Das wurde durch den besten Spieler der Begegnung – Florian Flöß – eiskalt bestraft“, sagte nach dem Spiel Hundersingens Trainer Peter Scherer. Dass Lieb neun Minuten später mit einem Sonntagsschuss unter die Latte sogar den Siegtreffer erzielte, war das i-Tüpfelchen in einer Partie, die das Prädikat Spitzenspiel völlig zu Recht erhielt. Hettingens Trainer Alexander Failer: „Es war im ersten Spiel der Saison nicht gerade leicht, in Hundersingen zu bestehen. Nach mäßigem Start wurden wir zwar stärker, aber es ist noch sehr viel Luft nach oben. Die kurzfristig eingetroffenen Urlauber haben ihre Sache gut gemacht. Ein 3:3 wäre nach meinem Empfinden das gerechte Ergebnis gewesen. Hundersingen erwarte ich im weiteren Verlauf oben.“
Aufstellung: Blatter – Stauß, M. Schmidt, T. Sprißler (65′ D. Teufel), Schmid (45′ M. Kromer) – Dreher, F. Flöß, Lieb, Liener, Ott (60′ Graf) – Keinath

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