Die SG gewinnt das Bürgermeister Frey Turnier

Nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Alb-Lauchert-Turnier kommt prompt die Antwort von der SG beim Bürgermeister Frey Turnier in Winterlingen.
Als Sieger der Gruppe A hatte sich der TSV Benningen für das Finale qualifiziert. Der Kreisligist aus dem Bezirk Enz/Murr hatte dem TSV Gauselfingen (9:1), den Sportfreunden Bitz (3:2) und dem Gastgeber (2:0) jeweils das Nachsehen gegeben. Winterlingen, das Bitz (1:0) und Gauselfingen (3:1) bezwang, kam als Gruppenzweiter ins Spiel um Platz drei.
Die B-Gruppe wurde von der SG Hettingen/Inneringen dominiert, die sich zunächst mit 1:1 (Simon Ott)-Unentschieden vom TSV Straßberg trennte und in der Folge den TSV Benzingen (3:1) (Marco Lieb, 2xLouis Sauter) und den FC Killertal (5:2) (Marco Lieb, Raffael Keinath, 2xFlorian Flöß, Louis Sauter) besiegte. Die Mannschaft aus Straßberg folgte als Zweiter, der TSV schlug Killertal (2:0) und teilte mit Benzingen die Punkte (0:0).
Zum Finale:
Raphael Keinath hat die SGM Hettingen/Inneringen gestern fast im Alleingang zum Triumph beim Bürgermeister-Frey-Gedächtnisturnier des FC Winterlingen geschossen. Beim 5:2-Sieg der Spielgemeinschaft gegen den spielstarken TSV Benningen erzielte der Ex-Winterlinger vier Treffer.
Aber auch der Rest der Mannschaft stand im Defensivverbund sehr kompakt und lies gegen die sonst sehr torgefährlichen Benninger kaum Chancen zu.
Dabei hatte das Endspiel für die Hettinger und Inneringer recht bescheiden begonnen. Schon nach 60 Sekunden war es Dominik Wels, der Benningen aus fünf Metern nach einer gut getimten Flanke mit 1:0 in Führung brachte. Doch dann kam Keinath: Erst sah der Angreifer, dass der Benninger Keeper zu weit vor seinem Tor stand und packte einen Kunstschuss zum 1:1 aus (10. Minute), dann eroberte er sich im Mittelfeld das Leder, marschierte in Richtung Benninger Kasten und hielt aus 18 Metern drauf: das 2:1 in der 19. Minute. Schließlich schaltete Keinath bei einem Strafraumtumult am schnellsten und traf aus kurzer Distanz zum 3:1 (25.). Vier Minuten später startete Keinath erneut ein Solo und vollendete es mit dem 4:1 (29.). Zur Abwechslung zirkelte dann Simon Stauß in der 46. Minute einen Freistoß passgenau auf Louis Sauter, der den Ball ins lange Ecke köpfte – zum 5:1, ehe Michael Erhart nach einer Freistoßflanke per Kopf für die Benninger auf 2:5 verkürzte (49.).
Die Partie um Platz drei entschied schließlich Winterlingen mit 3:0 gegen Straßberg für sich. Thomas Weißenbach brachte den FCW in einer insgesamt mäßigen und über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung mit einem Distanzschuss nach einer Viertelstunde in Führung. Florian Roppel erzielte in der 26. Minute nach einem langen Ball von draußen das zweite Tor. Nach der Pause war es Patrick Neumann, der geschickt wurde und das Leder am herauseilenden Straßberger Keeper vorbei ins Tor schoss (46. Minute).
Winterlingens Vorsitzender Zoran Stanic zog ein zufriedenes Resümee. Die Spiele seien fair und interessant gewesen. „Es gab keinen einzigen Platzverweis und ebenso keine schweren Verletzungen, das ist für den Veranstalter immer ein gutes Zeichen und wichtig, schließlich sind wir in der Vorbereitung“, sagte er. Einzig das Wetter habe am Samstag ein wenig die gute Stimmung getrübt. „Aber insgesamt sind wir mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden“, so der Vereinsfunktionär. Auch der dritte Platz des Gastgebers sei in Ordnung, schließlich mussten die Winterlinger auf einige Stammkräfte verzichten. „Damit kann man sich anfreunden“, meinte Stanic.

Für die SG waren erfolgreich: Johannes Schmidt, Matthias Schmidt, Tobias Sprißler, Siegfried Wohlfarth, Marco Lieb, Marc Dreher, Raffael Steinhart, Louis Sauter, Simon Stauß, Manuel Graf, Michael Kromer, Tobias Schmid, Raffael Keinath, Heiko Stauß, Michael Lieb und Florian Flöß.

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