SG HI – SV Hohentengen = 0:2
Gleich im ersten Heimspiel der Saison setzt es eine bittere Niederlage gegen die Gäste aus Hohentengen. In einem eher schwachen Bezirksligaspiel – aber mit einem guten Schiedsrichter Phillip Herbst – waren die Hohentenger die aggressivere und cleverere Mannschaft. Der Trainer Alex Failer sagte nach dem Spiel man müsse sich erst noch an die neue Spielklasse gewöhnen. Dies wurde vor allem in den ersten Minuten deutlich. Immer wieder verlor man vorne leichtsinnig den Ball was die Hohentenger mit schnellem Umschaltspiel bestraften. So fiel dann auch das erste Gegentor. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie schalteten die Hohentenger schnell um und so wurde ein Gegenspieler auch noch unnötig im Sechzehner gefoult. Den berechtigten Elfmeter verwandelte David Gebhart zur Führung. Erst dann kam die SG erst etwas besser ins Spiel und man hatte durchaus Chancen das Ergebnis ein bisschen freundlicher zu gestalten. Marco Liebs Freistoß wurde vom Gästekeeper gut pariert, Raffael Keinath traf nur den Außenpfosten und Florian Flöß verzog knapp vor dem Tor. Sonst war wenig zu sehen von der hochgelobten Offensive aus dem vergangenen Jahr.
In der zweiten Hälfte kauften die Gäste der SG durch viele Fouls den Schneid ab. Zum Vergleich – Hohentengen bekam 6 Gelbe Karten, die SG nur 2. Dadurch ergaben sich zwar eine Vielzahl von Standardsituationen, diese verpufften aber entweder weil der Ball direkt in die Arme von Kieferle geflankt wurde oder die SG-Spieler nicht mit der nötigen Entschlossenheit zum Ball gingen. So wurde nichts mit dem Ausgleich. Stattdessen gab es auf der anderen Seite einen weiteren Elfmeter. Dieser wurde von Marcel Stumpp zur 2:0 Führung verwandelt. Das war dann auch das Endergebnis. Anschließend war die Ernüchterung im SG-Lager doch recht groß. Um sich nicht gleich im Tabellenkeller festzusetzen muss in den kommenden Wochen einfach eine Leistungssteigerung her.
Aufstellung: J. Schmidt (ET: Blatter) – T. Schmid, Wohlfarth (70‘ Mi. Lieb), Dreher, Wenzel – R. Steinhart (70‘ R. Businger), F. Flöß, Stauß, Lieb (70‘ Sauter), Dangel – Keinath






