Spfr. Kirchen : SGHI = 5:4
Torfestival in Kirchen! 8 Tore in der ersten Halbzeit, eines in der Zweiten. Nach 4 Minuten und 2 Dangeltoren, jeweils glänzend in Szene gesetzt durch Keinath und Lieb, sah sich die Failer-Truppe schon auf der Siegerstraße. Eine „ verunglückte“ Flanke von Blum, welche genau im Torwinkel einschlug, stellte zwar den Anschluss für die Sportfreunde her, die SGHI antwortete allerdings prompt. Erneut Dangel, mit seinem dritten Tor an diesem Tag, stellte den alten Abstand wieder her. In der 20. Minuten erhöhten die Mannen um Kapitän Flöß gar auf 1 zu 4. Nach einem langen Abschlag von Schmidt setzte sich Dangel gegen einen gegnerischen Abwehrspieler durch, flankte auf den mitgelaufenen Keinath, welcher den Ball aus gefühlten 2 Metern Höhe per Seitfallzieher unwiderstehlich in den Winkel schweißte. Ein Traumtor Marke Tor-des-Monats!!! Wenige Minuten später hätte der SGHI einen Elfmeter zugesprochen werden müssen, der Pfiff des schwachen und sehr einseitig pfeifenden Schiedsrichters blieb jedoch aus. Unverständlicherweise stellte die Failertruppe das Fussballspielen daraufhin ein. Die Abstände zwischen Angriff, Mittelfeld und Abwehr, sowie innerhalb der der Viererkette stimmten nicht mehr, die Sportfreunde schlugen ihre allseits bekannten langen Bälle. Als auf der linken Abwehrseite ein Ball unterschätzt wurde, schlug Tress zu, indem er den Ball im linken Toreck versenkte. Bis zum Halbzeitpfiff schaffte es die SGHI sogar sich nochmal 2 „Dinger“ einzufangen. Sportfreunde-Torjäger Blum köpfte zweimal nahezu unbedrängt zum vielumjubelnden Ausgleich ein.
Nach der Halbzeit sahen die Zuschauer ein ziemlich zerfahrenes Spiel. Die SGHI versuchte, den sich aufopfernd kämpfenden Kirchenern etwas entgegenzusetzen. In der 62. Minute allerdings die kalte Dusche. Nahezu eine Kopie der zwei Kopfballtore von Blum in der ersten Halbzeit. Lange Flanke aus dem linken Halbfeld auf Blum, der aus kurzer Distanz den Ball im Tor unterbrachte. Kurze Zeit später blieb der Schiedsrichter seiner umstrittenen Linie treu. Nachdem Schmid im Mittelfeld zu einer Grätsche ansetzte, den Gegner nicht einmal berührte, zeigte dieser zur Überraschung aller, den roten Karton. Mit nunmehr 10 Mann und schwindenden Kräften scheiterte die SGHI noch einmal knapp, als der Ball gerade noch per Kopf von der Linie gekratzt wurde. Die SGHI musste sich nach 90 umkämpfen Minuten schlussendlich mit 5 zu 4 geschlagen geben.
7 geschossene Tore in den letzten 2 Spielen und nur ein Punkt auf der Habenseite. Die Mannen um Dangel, Flöß, Schmidt und Co müssen sich schleunigst darauf besinnen, die Lücken im Defensivverbund zu schließen, damit im nächsten Spiel in Rottenacker der langersehnte nächste Dreier eingefahren werden kann.




