SG HI – FV Bad Buchau = 1:3 (1:3)

Tore: 0:1, 0:2 Artur Klein (7./FE/20.), 1:2 Florian Dangel (25.), 1:3 Andrej Hasenkampf (43.). – Gelb-Rot: Geiger (54./SVBBM; Ballwegschlagen). – Z.: 250. – SG-Verteidiger Matthias Schmidt verstand auch Minuten nach der Begegnung immer noch nicht, warum er und seine grün gekleideten Kameraden nach 90 Minuten ohne Punkt dastanden. Dabei ist die Rechnung ziemlich einfach. Im Gegensatz zu seiner Truppe wartete der Ex-Landesligist auf Fehler und vor allem: Er nutzte diese eiskalt aus. Bad Buchau hatte in Simon Lorinser einen formidablen Regisseur, und spätestens als Andrej Hasenkampf in der 43. Minute mit einem tollen Fallrückzieher das Tor zum 3:1 für die Gäste gelang, war klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde – jedoch wurde dieses Tor durch eine Fehlerkette, die gleich fünf Glieder, sprich SG-Spieler, hatte. Denkbar schlecht war es für die Hausherren los gegangen, als nach sieben Minuten der Unparteiische auf den Punkt zeigte und Artur Klein dies nutzte. Dies zeigte bei der Failer-Elf Wirkung, weil sie zu oft zu hektisch spielte. Die Gäste verfolgten clever die Geschehnisse und schlugen in erneut zu, als die SG-Deckung den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und erneut Klein zur Stelle war (20.). Trainer Failer versuchte, seine Mannschaft wachzurütteln. Dies gelang, als Dangel sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte und zum 1:2 traf (25.). Die SG blieb nun dran. Nach einer halben Stunde wurden die Aktionen durchdachter, von den Gästen war wenig zu sehen. Einzig Lorinser versuchte Ordnung ins Spiel zu bringen. Lausch zog ab, verfehlte aber knapp das Ziel (40.). Auf der anderen Seite hatte Frank Steinhart Pech, als sein Schuss das Ziel nur um Zentimeter verfehlte. Kurz vor der Pause wurde die SG kalt erwischt – mit einem Tor des Tages per Fallrückzieher. Andrej Hasenkampf ließ die gesamte Hettinger Abwehr alt aussehen (43.). Nach der Pause schien die abstiegsbedrohte SG Hilfe zu bekommen. Geiger schlug einem Ball weg und sah Gelb-Rot. Die SG konnte dieses Geschenk allerdings nicht verwerten. Wenige Möglichkeiten durch Dangel (79.), Ott (84.) und Schmidt blieben ungenutzt oder wurden nicht sauber zu Ende gespielt, so dass nicht nur Matthias Schmidt noch eine Weile auf den Treppenstufen des Vereinsheims saß und nachdachte.
Kader: J. Schmidt – T. Sprißler (45‘ Schmid), Ott, M. Schmidt, Wenzel (80‘ Kromer) – R. Steinhart (75‘ R. Businger), F. Flöß, Lieb, F. Steinhart – Keinath, Dangel

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