6:0 Niederlage in Neufra / Do.
„Aus Niederlagen lernen und gestärkt herausgehen“ ist einer von viel zitierten Sätzen die man landauf und landab nach Niederlagen in Zeitungen und Spielanalysen zu hören bekommt. Und generell ist gegen dieses Zitat und gegen Niederlagen allgemein auch nichts einzuwenden.
Übertragen auf die SG Hettingen/Inneringen müsste diese These bedeuten, dass man nach den 4 vergangenen Schlappen unwahrscheinlich viel gelernt hat und irgendwann verdammt stark werden würde.
Die Realität und die aktuellen Geschehnisse sehen allerdings ganz anders aus. Die 6:0 Niederlage beim Tabellenzweiten aus Neufra /Do. zeigen einmal mehr, dass genau dieser Lernprozess noch nicht stattgefunden hat. Die Fehlerquote nach Standards ist immer noch enorm hoch. Ein Eckball und zwei in der Entstehung vermeidbare Freistösse gehen erneut aufs Gegentorkonto. Bedingt durch drei urlaubs- bzw. verletzungsbedingte Umstellungen glichen die Zuordnungen bei Standards – milde formuliert – einem Hühnerhaufen. So geschehen wieder mal zum 1:0 nach einem Eckball, als am kurzen Pfosten sich zwei Neufraer Stürmer frei und ohne Gegenwehr beim Kopfball entfalten konnten. Oder beim 2:0 als einfachste Bälle fahrlässig im Aufbauspiel vertändelt wurden und die Fehler nur mit einem Foul an der Strafraumgrenze „ausgebessert“ werden konnten. Dass die Köpfe zudem nach einem Rückstand unter dem Rasenplatz hängen und ein Aufbäumen nicht stattfindet, fällt dabei nicht mal mehr großartig ins Gewicht.
Man braucht sich für eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten nicht schämen. Für stümperhafte und anfängerbehaftete Fehler, die sich die Mannen der SG nun mehr seit vielen Spieltagen immer wieder und wieder leisten, dagegen schon sehr.
Und wenn man schon aus der Misere etwas Positives mitnehmen möchte, dann dies, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Das allein ist schon schlimm genug wenn man sich den aktuellen Tabellenstand anschaut und sich auf dem 16. und letzten Tabellenplatz wieder findet.
Zudem gehts am Sonntag um 15:00 Uhr zu keinem geringeren Team als zum Tabellenführer nach Laiz. Also packen wir’s an






